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Unsere Hoffnung muss Phantasie bekommen, die diese kranke Welt neu entwerfen kann, ...

... die aus-malen, aus-denken, aus-deuten, aus-breiten kann, von dem wir jetzt nur träumen können: den neuen Himmel und die neue Erde.

Unsere Hoffnung muss Hände bekommen, die Hand anlegen an dieser kranken Welt, heilende Hände anlegen, die die Tränen abtrocknen und sich nicht abfinden mit der Un-er-löst-heit dieser kranken Welt.

Mit diesem Text wollen junge Menschen die Schallmauer durchbrechen. In dieser Zeit, in der die Corona-Pandemie neu die Fragen nach Leben und Tod, nach Solidarität und Perspektiven stellt, wirkt dieser Text aktuell wie nie. Denn er sagt, dass die Hoffnung helfen kann, unsere kranke Welt zu retten. Es geht nicht um irgendwelche Alltagshoffnungen, sondern sehr konkret um die Hoffnung auf den Gott des Lebens. Denn der Text endet mit der Aussage: „Gott hat damit den Anfang gemacht in seinem geliebten Sohn Jesus von Nazareth, in ihm hat die Hoffnung der Menschen, die Hoffnung dieser kranken Welt Hand und Fuß bekommen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Gott hat damit den Anfang gemacht, wir müssen weiter-machen.“

Um diese christliche Hoffnung geht es beim Leitwort der Diaspora-Aktion 2020. Es lädt ein, Hoffnungsträger zu werden. Hoffnung ist etwas Anderes als Optimismus, der verkündet, dass alles wieder gut wird. Hoffnung ist die Überzeugung, dass alles, was geschieht, in der Tiefe einen Sinn hat, weil Gottes Hände uns halten.

In den Regionen, in denen die große Mehrheit anders- oder nichtgläubig ist, möchten Hoffnungsträger so leben, dass etwas von der Frohen Botschaft des Evangeliums spürbar wird. Sie wollen von der Hoffnung sprechen, die sie selbst erfüllt. Auch möchten sie für Menschen ansprechbar sein, denen der Glaube fremd geworden ist. Dazu brauchen sie Räume für Begegnung und Gebet, Kinder- und Jugendarbeit oder für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Sie benötigen katechetisches Material, Fahrzeuge für die weiten Wege und Menschen, die in der Seelsorge mitarbeiten. In diesen Herausforderungen kann das Bonifatius Werk der deutschen Katholiken unsere Glaubensschwestern und -brüder mit jährlich etwa 1.200 Projekten unterstützen.

Dies diesjährige Diaspora-Aktion des Bonifatius Werkes steht unter dem Leitwort „WerdeHoffnungsträger!“. In diesem Sinne bitte ich Sie anlässlich des Diaspora-Sonntages am 15. November um Ihr Gebet und Ihre großzügige Spende.

Ihre Banküberweisung ist möglich an die Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus zu Murnau

IBAN: DE11 7039 0000 0001 8284 10                BIC: GENODEF1GAP

Es grüßt Sie Ihr dankbarer Pfarrer Siegbert G. Schindele

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