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Kirchenmusik in St. Nikolaus

Musik in unseren Gottesdiensten

Mit dem Kinderchor unter der Leitung von Gerlinde Führmann, dem Kirchenchor- und Kirchenorchester unter Rolf Lissel, dem Projektchor von St. Nikolaus unter Führung von Gudrun und Thomas Walser und dem Organisten Thomas Walser gestalten wir die gottesdienstlichen Feiern in der Pfarrkirche. Wir wollen die Frohe Botschaft von Jesus Christus mithilfe der Musik zu den Menschen bringen.

Zur Zeit können wir Lieder im Gottesdienst wieder ohne Maske singen. Mit unseren Chören proben wir ab April 2022 in Vollbesetzung!
Ein herzliches Vergelt’s Gott an dieser Stelle für alle vielfältigen Einsätze: Euer Engagement bereichert die Liturgie und das Gemeindeleben ungemein!

Vorabendmesse am Samstag

Die Vorabendmesse am Samstag um 18 Uhr ist großteils mit moderneren Liedern aus dem Gotteslob gestaltet. Bei Gelegenheit werden auch neue, noch unbekannte Lieder vorgestellt (z.B. als Begleitgesang zur Kommunion), um die Gemeinde behutsam an die reiche Fülle des neuen Gotteslob heranzuführen.

Pfarrmesse am Sonntag um 9 Uhr

Die Sonntagsmesse um 9 Uhr ist mit tradiertem und bekanntem Liedgut gestaltet. Bei zwei vorgetragenen Lesungen ist hier auch immer Platz für den Wechselgesang zwischen Kantor und Gemeinde zum Antwortpsalm und vor dem Evangelium. An den Hochfesten singt bzw. spielt um diese Uhrzeit der Kirchenchor und das -orchester. Zu besonderen Anlässen erklingt auch Instrumentalmusik für Orgel und andere Instrumente (Flöte, Trompete, Horn etc.).

Gottesdienst für Familien

Details finden Sie im Nikolausboten.

Im Sonntagsgottesdienst, in der Regel um 10.30 Uhr, kommen vor allem neue geistliche Lieder aus dem Gotteslob zum Einsatz, die Gemeinde ist aktiv am Gesang beteiligt. Wenn der Gottesdienst „aus der Mitte“ im Altarraum gefeiert wird, dient oft auch das E-Piano als Begleitinstrument, hin und wieder auch unterstützt von anderen Instrumenten. In der Regel ein Mal im Monat gestaltet hier auch der Kinderchor den Gottesdienst.

Abendmesse am Sonntag

Die Abendmesse am Sonntag um 19 Uhr (um 18 Uhr zur Winterzeit) ist gestaltet mit bekannten Gotteslobliedern. Wer gerne ausgewählte Orgelmusik hört, kommt hier auf seine Kosten.

Werktagsmessen

Die Werktagsgottesdienste werden in der Regel ohne Orgelbegleitung, aber mit Gesang gefeiert. Oft ist jedoch am Dienstag und Freitag in der Abendmesse unerwartet die Orgel zu hören (wenn z.B. ein fleißiger Ministrant o.a. sich bereit erklären, zu spielen) 

Thomas Walser (Stand: 04.05.2022)

Kontakte

Organist

Thomas Walser

Telefon: 08841 627550
E-Mail: thomas.walser(at)bistum-augsburg.de

Kirchenchor/-orchester

Rolf Lissel, Chorleiter

Telefon: 08845 5659806
E-Mail: rolf.lissel(at)t-online.de

Kinderchor/Jugend-Ensemble

Gerlinde Führmann, Chorleiterin

Telefon: 08841 3812
E-Mail: gerlindefuehrmann(at)hotmail.de

Weitere Organisten

Rolf Lissel
Franz Raith
(Filialkirchen in den Ortsteilen Froschhausen, Hagen, Hechendorf, Weindorf)
Gudrun Walser
Die Telefonnummern weiterer Organisten aus der Pfarreiengemeinschaft können gerne im Pfarrbüro Murnau oder bei Thomas Walser erfragt werden.

Die Orgel in St. Nikolaus

Die alte Nenninger-Orgel

Die heutige Orgel von St. Nikolaus wurde im Jahr 1970 von der Orgelbaufirma Guido Nenninger aus München erbaut. Die Gehäusefront stammt vermutlich aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Leider ist die Nenninger-Orgel handwerklich und klanglich von geringer Qualität. Aus Kostengründen wurde damals dem historischen Eichenholz-Orgelprospekt ein Unterbau aus billigen Spanplatten angefügt, ebenso im nicht sichtbaren hinteren Gehäuseteil ein grober Verschlag aus Spanplatten. Die Schauseite der Orgel zeigt mittlerweile deutlich sichtbare Wasserschäden und ist unprofessionell verschraubt. Elektrische Installationen im Orgelgehäuse lassen zu wünschen übrig. Die Registertraktur ist äußerst schwergängig, weil die Kugellager im Gestänge verharzt sind und nicht ohne weiteres ausgebaut werden können. Die Tontraktur aus Aluminiumdraht ist im Laufe der Jahre ausgeleiert und lässt sich nicht mehr exakt justieren. Viele Teile sind abgenutzt und teilweise nur notdürftig ersetzt worden. Immer mehr Teile aus Kunststoff (z.B. Winkel) werden brüchig und porös. Zum Teil können sie nicht ausgewechselt oder geklebt werden, weil der Orgelbauer die Einzelteile nicht erreicht. Viele weitere Mängel könnten noch aufgezählt werden.

Eine Orgel, die in die Jahre gekommen ist, erzählt

Jetzt steh´ ich hier in St. Nikolaus seit fast 50 Jahren, und glauben´s mir: ich hab von hier oben schon so einiges miterlebt: vier Pfarrer, einen Haufen Kapläne, zwei Mesner, unzählige Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen, durfte ich mit meinem Klang begleiten. Über die große Pfeife gepeilt müssten es ca. 10.000 Sonntagsgottesdienste gewesen sein, an denen ich mitgewirkt habe – kein Witz! Das hinterlässt Spuren, kann ich Ihnen sagen! Wie oft sich die verschiedenen Organisten hier schon die Klinke in die Hand gegeben, oder besser: auf meiner Orgelbank rumgerutscht sind – ich kann´s nicht zählen!

Mittlerweile pfeift´s und zwickt´s in meinem Gehäuse leider immer regelmäßiger: mal klemmt eine Taste, mal knackt ein Plastikteil auseinander, mal hat das Gebläse den Schluckauf oder mir geht fast der Schnaufer aus… – Arthrose und Atemnot, leider kaum heilbar! Der Orgelbauer tut zwar sein Bestes für mein Wohl, aber die Substanz ist halt nicht mehr taufrisch. Mein ältestes Trumm ist ja mittlerweile fast 200 Jahre alt!

Drum hätt´ ich eine Bitte an alle, die mich hören und sehen: Überlegt´s euch doch für die Zukunft, ob ihr mich nicht eines Tages in den Ruhestand schicken wollt! Es muss ja nicht sofort sein – eine Weile pack´ ich das schon noch – aber so in den nächsten fünf bis zehn Jahren tät´ ich dann doch ganz gern mal abtreten. Ich weiß: Das kostet einen ganzen Haufen Geld, um für würdigen Ersatz zu sorgen. Und das trägt ja bekanntlich keiner sackweise mit sich herum. Aber unter uns: Wo viele kleine Pfeifen an vielen kleinen Orten viele kleine gute Werke tun, da entsteht was ganz Großartiges!

Ihr könnt´s eigentlich gleich damit anfangen: Immer am ersten Wochenende im Monat geht die gesammelte Kollekte in den Sonntagsgottesdiensten auf mein „Orgelkonto“! Ich freu´ mich wirklich über jeden Euro, den ihr für meine Nachfolgerin auf die Seite legt´s! Außerdem gibt es unter der Empore am Nordportal der Pfarrkirche einen Opferstock, der speziell für „mich“ bestimmt ist!

Näheres über meinen „Gesundheitszustand“ weiß übrigens der Organist: Einfach fragen trauen! Der freut sich, wenn sich was rührt und sich die Leut´ informieren! Oder Sie lesen die Informationen am südlichen Emporenaufgang: Dort finden Sie auch Fotos, die meinen Zustand dokumentieren.

Vergelt´s Gott für alle Unterstützung und für Ihr Wohlwollen – wir hören uns!

SOLI DEO GLORIA

Die neue Orgel für St. Nikolaus

Die Kirchenverwaltung hat im vergangenen Jahr drei Orgelbauer aus dem süddeutschen Raum angeschrieben und um eine Kostenschätzung gebeten. Es war den Verantwortlichen wichtig, den Auftrag in näherer Umgebung zu vergeben, auch wenn es deutschlandweit und im Ausland namhafte Orgelbauwerkstätten gibt. Nach vielen Besuchen in Werkstätten und Kirchen, zahlreichen Orgelbesichtigungen und Fahrten vom Chiemsee bis nach Augsburg hat sich die Kirchenverwaltung entschlossen, die Orgelbauwerkstätte Wech in Buchloe mit dem Neubau zu betrauen.

Herr OBM Wech fertigte für die Murnauer Pfarrkirche einen maßgeschneiderten Entwurf an. Er sieht einen Neubau hinter dem historischen Prospekt mit 30 Registern vor, auf zwei Manuale und Pedal verteilt.

Die zu erhaltende historische Gehäusefront wird übernommen, sodass der
Betrachter von außen zunächst wenig Veränderung feststellen mag. Das
Innenleben jedoch wird komplett neu herzustellen sein: Mechanik, Windladen, die Windanlage, das Pfeifenwerk, der neue Spieltisch, die Elektronik, und alle neuen Gehäuseteile; außer dem so genannten „Prospekt“, so nennt man die Schauseite der Orgel.

Der Bruttoendpreis für das neue Instrument beträgt ca. 560.000 €. Darin sind noch nicht enthalten die Arbeiten am Emporenfußboden und die statische
Ertüchtigung, alle elektrischen Maßnahmen sowie die farbliche Fassung und Angleichung des historischen Orgelprospektes und der neuen holzsichtigen
Teile des Gehäuses. Zuschüsse von der Diözese gibt es für Orgelneubauten keine. Eine Förderung beim Bayerischen Kultusministerium ist beantragt.

Dank unermüdlicher Spenden in Vergangenheit und Gegenwart wird nun das noch fehlende Fünftel der Finanzierung immer kleiner. Man darf mit Stolz behaupten, dass wir auf der Zielgeraden sind!
Unser Spendenkonto für die neue Orgel:
Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus; IBAN: DE36 7039 0000 1601 8284 10; BIC: GENODEF1GAP; Verwendungszweck: Orgelprojekt St. Nikolaus

Kirchenchor und Kirchenorchester

Im Kirchenchor von St. Nikolaus treffen sich regelmäßig engagierte Sängerinnen und Sänger aus Murnau und Umgebung, um vor allem klassische Chorsätze und Messen einzustudieren. An den Hochfesten des Kirchenjahres und zu besonderen Anlässen bringen Chor und Kirchenorchester Werke von Hassler, Haydn, Mozart, Gounod, Tambling, etc. zu Gehör. Auch moderne Chorsätze kommen nicht zu kurz. Die Hauptamtlichen der Pfarreiengemeinschaft wissen um den nicht hoch genug zu schätzenden Beitrag des Kirchenchors und -orchesters, welcher den liturgischen Feiern ihre besondere Würde verleiht!

In unserer Runde wird neben der Musik auch ein gutes und gemütliches Miteinander gepflegt, dehalb gehören auch gemeinsame Chorausflüge und Feiern zum jährlichen Programm. 

Das Kirchenorchester, bestehend aus einer festen Besetzung von Streichern und Blech- bzw. Holzbläsern sowie Pauke, kommt in der Regel zu den Generalproben vor einer Aufführung mit dazu.

Der Kirchenchor probt einmal in der Woche – jeweils donnerstags von 20 Uhr bis ca. 21.30 Uhr im Pfarrsaal neben der Kirche. Wenn Sie Interesse und Freude haben, dem Chor Ihre Stimme zu geben, dann melden Sie sich gerne bei mir per Mail (rolf.lissel(at)t-online.de) oder telefonisch: 08845 5659806.

Für ein erstes unverbindliches „Hineinschnuppern“ in den Chor besteht jederzeit die Möglichkeit – Sie sind uns herzlich willkommen!

Rolf Lissel, Kirchenchor- und Orchesterleitung

Kinderchor, Bambinichor und Jugend-Ensemble

Kinderchor

Wir treten ca. achtmal im Jahr in den Familiengottesdiensten der Pfarrei auf. Gerne gestalten wir auch Taufen.
Wir, Kinder von 7 bis 12 Jahren, treffen uns jeweils am Mittwoch von 16:30 bis 17:15 Uhr. In den Schulferien findet keine Kinderchorprobe statt.
Neue Sänger und Musikanten sind jederzeit herzlich willkommen!
Anmeldung bei Gerlinde Führmann, Telefon: 08841 3812 oder per E-Mail: gerlindefuehrmann(at)hotmail.de

Bambinichor

Wir sind Kinder im Alter von 4 – 6 Jahren und treffen uns jeden Mittwoch von 15:45 bis 16:30 Uhr zur Chorprobe im Pfarrsaal. Wir singen religiöse und weltliche Kinderlieder, gerne auch mit viel Bewegung. Gelegentlich kommen Rhythmusinstrumente zum Einsatz. Wir sind zu sehen in den Familiengottesdiensten der Pfarrei, immer dann, wenn auch der Kinderchor singt. In den Ferien entfällt die Chorprobe.
Neue Gesichter sind bei uns herzlich willkommen!
Anmeldung bei Gerlinde Führmann, Telefon 08841 3812

Jugend-Ensemble

Diese jungen Leute sind seit mehreren Jahren (bis zu 7 Jahren!) im Kinderchor aktiv. Sie nehmen zuverlässig an den Proben teil. So haben sie in der Vergangenheit bis zu 50 Gottesdienste musikalisch mitgestaltet.

In der Zeit der Pandemie kam uns die Idee, diese verdienten Sänger als kleine Gruppe auftreten zu lassen.

Von der Empore aus haben sie seitdem bereits in verschiedenen Gottesdiensten gesungen.

Projektchor „St. Nikolaus“

Im Projektchor treffen sich ca. viermal im Jahr alle aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft, die Freude am Singen haben. Wir gestalten die Erstkommunionfeiern sowie die Firmung in St. Nikolaus und singen zu besonderen Anlässen. Meist sind es zwischen 30 und 40 Mitwirkende – jung bis jung Gebliebene – die die Gemeinschaft und das gute, unkomplizierte Miteinander schätzen. Auch das gemeinsame Singen mit dem Kirchenchor liegt uns am Herzen, z.B. am Pfarrfest-Gottesdienst.

Es sind für die Teilnahme keine Vorkenntnisse notwendig; einzig die Freude am gemeinsamen Singen von neuem Liedgut aus dem Gotteslob und neuen geistlichen Liedern ist Voraussetzung. Wir singen drei- bis vierstimmige Chorsätze mit Klavier-, Orgel- bzw. Gitarrenbegleitung.

Sie entscheiden selbst, an welchem Projekt und in welchem Umfang Sie mitwirken wollen. Der Besuch der Proben ist zwar empfehlenswert, es besteht aber keine Verpflichtung zur ständigen Anwesenheit und Mitwirkung!

Seit Dezember 2019 gestalten wir auch einmal im Monat die Sonntag-Abendmesse vierstimmig mit Liedern aus Taizé. Dazu treffen wir uns regelmäßig am Freitag zuvor für eine ca. einstündige Probe. Auch hier gilt: Sie entscheiden, wann Sie dabei sein möchten!

Für ein Projekt (z.B. Erstkommunion) setzen wir ca. 3 bis 4 Probentermine an (meist Freitagabend), die Sie besuchen können. Zur Generalprobe vor einem Auftritt sollten dann alle anwesend sein, die gerne mitsingen möchten.

Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen werden möchten, schreiben Sie bitte an mich (thomas.walser(at)gmx.net) oder rufen Sie an: 08841 627550. Sie können auch nach einem Gottesdienst auf mich zukommen. Vor jeder Probe wird dann rechtzeitig eine Einladung per Mail versendet.

Keine Sorge: Falls Sie nicht wissen, in welcher Stimmlage Sie singen (Sopran, Alt, Tenor oder Bass) – wir finden ganz unkompliziert den Platz im Chor, an dem Sie sich wohlfühlen – versprochen!

Gudrun und Thomas Walser, sowie Gabi Lechner, gemeinsame Leitung des Projektchors

Hörbeispiele (Erstkommunion 2022)

Mach dich auf (Projektchor)
Gloria – Ehre sei Gott (GL 169)
Vater unser (Gemeinde)
Ein Stück von deinem Weg mit uns (Projektchor)
Nimm, o Gott, die Gaben (GL 188)
Eingeladen zum Fest (Projektchor)