Maria-Hilf-Kirche zu Murnau

Die Kirche mitten im Markt von Murnau

Die mitten in der Fußgängerzone gelegene kleine Mariahilf-Kirche wurde während des Dreißigjährigen Krieges von einer Bierbrauerswitwe gestiftet.

Die neubarocken Malereien im Gewölbe und an der Emporenbrüstung sind das Werk Waldemar Kolmspergers aus dem Jahr 1907. Im Hauptbild ist die hl. Maria als Helferin in allen Nöten dargestellt.

Die Altarausstattung wurde erst nach einem Großbrand von 1774 gefertigt. Im spätbarocken Choraltar stehen seitlich die Figuren des hl. Joachim und der hl. Anna in Verehrung ihrer Tochter auf dem Gnadenbild. Der linke Seitenaltar, 1867 von Michael Wittmer bemalt, zeigt die Verleihung des Schutzkleides Mariens an den hl. Karmeliten Simon Stock.

Aus der Hand Wittmers stammt auch das mit 1872 datierte Gemälde mit der Himmelfahrt Mariens an der südlichen Kirchenschiffswand.

Auf dem Altarbild des rechten Seitenaltars sehen wir die Heilige Familie. Die Figuren der Jahreskrippe im Schaukasten unter der Empore entstanden im 18. und 19. Jahrhundert.

Beim Verlassen der Mariahilf-Kirche fällt unser Blick auf die im Mittelpunkt der Fußgängerzone stehende Mariensäule und das dahinter im Süden gelegene Estergebirge.