St. Stephanus zu Riegsee

Die Kirche am See

Die Dorfkirche St. Stephan in Riegsee stammt aus dem 15. Jh. Um 1722 wurde das einzigartig schön direkt am Riegsee gelegene Kirchengebäude mit Stuck ausgestattet.

Einige Jahre später vervollständigte der Münchner Maler Franz Seraph Kirzinger Chor und Schiff durch Deckenmalereien, die den Disput des hl. Stephanus zeigen. Auf dem Deckengemälde im Kirchenschiff wendet sich die Gemeinde Riegsee mittels der heiligen Fürbitter Stephan und Leonhard an die hl. Dreifaltigkeit.

Die Gemälde mit den vier Kirchenvätern am Kanzelkorb führte 1733 der ortsansässige Maler Matthias Alletsee aus.

Der südliche Seitenaltar zeigt das 1741 datierte Retabelgemälde mit den Vierzehn Nothelfern. Die flankierenden Pestheiligen Sebastian und Rochus sowie die Engelsfiguren gehören zur frühbarocken Ausstattung.

Am Hochaltar ist das Martyrium des hl. Stephanus (1657) dargestellt. Links und rechts davon sehen wir Skulpturen des hl. Antonius mit Jesuskind und den hl. Franz von Assisi mit dem Kreuz Jesu (1733).

Der in eine vermauerte Nische eingebaute Rokokoschrein enthält den vollständig in kostbare Klosterarbeit gefassten Leib des hl. Generosus, der 1760 als Ganzkörperreliquie nach Riegsee kam.

Schöpfungskapelle