Neue Orgel für St. Nikolaus

Unser Spendenkonto für das Orgelprojekt

Wir freuen uns über jeden Betrag zu unserer neuen Orgel für St. Nikolaus,

Vergelts Gott!

Zahlungsempfänger: Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus

VR-Bank Werdenfels (BIC: GE NO DE F1 GAP)

I-BAN: DE  36  703  900  001  601  828  410

Verwendungszweck: Orgelprojekt St. Nikolaus

Wenn Sie für eine Pfeife eine Patenschaft übernehmen wollen, vermerken Sie als Verwendungszweck bitte das Register und den Ton, z.B. Trompete 8 cs´. Wollen Sie als Spender anonym bleiben, schreiben Sie bitte Trompete 8 cs´ ohne Namen.

Was für eine tolle Idee!

Diese - sage und schreibe! - 4 kg Kleingeld wurden beim Organisten abgegeben als Spende für die neue Orgel: Was für eine wunderbare Idee! Vergelts Gott für so viel Engagement und Unterstützung. So zeigt sich wieder der Sinn hinter dem Spruch: "Im Kleinen liegt verborgen..."

Vielleicht wollen auch Sie Kleingeldsammler werden? Es müssen ja nicht gleich 4 kg sein :-)

In den Opferstock im Eingangsbereich der Kirche passt einiges hinein!

Beim Verkauf in der Adventszeit 2021 kamen 1800 € für die neue Orgel zusammen. Vielen Dank an alle, die sich am Verkauf beteiligt haben, die in der Vorbereitung aktiv waren, und natürlich auch Vergelts Gott an alle, die eingekauft haben! 

Viele Einzelpersonen aus Nah und Fern haben uns in der letzten Zeit nach den Zeitungsartikeln im Tagblatt und Kreisboten finanziell unterstützt und somit großen Anteil am Gelingen eines Orgelneubaus! Vielen Dank für die großen und kleinen Zeichen der Verbundenheit mit der Kirchenmusik in Murnau!

Auch der Marktgemeinde Murnau danken wir herzlich für die besonders großzügige Förderung unseres Projektes mit einem Zuschuss von 20.000 €! 

Kein Witz: So klingt die Orgel wirklich!

Gebläse und Tastenmechanik sollten normalerweise gar nicht zu hören sein bei einer "gesunden" Orgel... Und so klingt es bei uns in Murnau: Hören und staunen Sie selbst!

Was uns noch fehlt - und was wir schon haben!

Aufgrund von drei voneinander unabhängigen Angeboten süddeutscher Orgelbauwerkstätten wissen wir, dass uns eine neue Orgel ca. 520.000 € kosten wird. Die Pfarrei hat ca. 4/5 der Summe bereits gesammelt, es fehlen uns noch etwa 100.000 €. Das ist schon ein großes Polster und jeder Hochachtung wert! Vergelts Gott für alle bisherigen Spenden und Zuwendungen!

Um das letzte Viertel zusammenzusparen, bedarf es noch einiger Anstrengung - aber es ist gut möglich!

Für ein Orgelregister (das sind 56 Pfeifen gleicher Bauart, die sich nur in der Größe unterscheiden) bedarf es ca. 20.000 €, für elektrische Registrierhilfen ca. 16.000 €. Eine Prospektpfeife (das sind die großen sichtbaren Pfeifen an der Vorderseite) ist für ca. 3000 € zu haben, es gibt auch kleinere für ca. 1000 oder 500 €. Eine Pfeife im Orgelinneren liegt - je nach Größe - bei 20 € (klein), 50 € (mittel), und 120-150 € (groß).

 

Kennen Sie schon das "Kleine Orgelbüchlein" von Murnau?

In einer kleinen Broschüre - kostenlos am Schriftenstand der Pfarrkirche - informieren wir Sie mit kurzen Texten und Bildern zum aktuellen Stand in Sachen "Orgelbau in St. Nikolaus". Mittlerweile wissen wir auch, mit welchen Kosten wir ungefähr zu rechnen haben, und welche Maßnahmen von Nöten sind, damit die Orgelmusik in unserem Markt Murnau weiterhin zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen ertönen kann.

Drei Orgelbauwerkstätten aus dem süddeutschen Raum haben ihre Kostenschätzung abgegeben. Für einen Neubau im vorhandenen historischen Orgelprospekt mit ca. 30 Registern werden wir mit ca. 520.000 € rechnen müssen. Auch die Statik der Empore muss geringfügig ertüchtigt werden, um die neue Orgel sicher zu tragen. Wir sind dankbar für jede noch so kleine Spende, die Sie in unseren "Orgel-Opferstock" werfen!

Die Kirchgeldsammlung in diesem Jahr werden wir für unser Orgelprojekt verwenden. Wir bitten herzlich um Ihre Spende in Höhe von 1,50 €. Vergelt´s Gott!

Eine Orgel, die in die Jahre gekommen ist, erzählt:

Jetzt steh´ ich hier in St. Nikolaus seit fast 50 Jahren, und glauben´s mir: ich hab von hier oben schon so einiges miterlebt: vier Pfarrer, einen Haufen Kapläne, zwei Mesner, unzählige Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen, durfte ich mit meinem Klang begleiten. Über die große Pfeife gepeilt müssten es ca. 10.000 Sonntagsgottesdienste gewesen sein, an denen ich mitgewirkt habe – kein Witz! Das hinterlässt Spuren, kann ich Ihnen sagen! Wie oft sich die verschiedenen Organisten hier schon die Klinke in die Hand gegeben, oder besser: auf meiner Orgelbank rumgerutscht sind – ich kann´s nicht zählen!

Mittlerweile pfeift´s und zwickt´s in meinem Gehäuse leider immer regelmäßiger: mal klemmt eine Taste, mal knackt ein Plastikteil auseinander, mal hat das Gebläse den Schluckauf oder mir geht fast der Schnaufer aus… - Arthrose und Atemnot, leider kaum heilbar! Der Orgelbauer tut zwar sein Bestes für mein Wohl, aber die Substanz ist halt nicht mehr taufrisch. Mein ältestes Trumm ist ja mittlerweile fast 200 Jahre alt!

Drum hätt´ ich eine Bitte an alle, die mich hören und sehen: Überlegt´s euch doch für die Zukunft, ob ihr mich nicht eines Tages in den Ruhestand schicken wollt! Es muss ja nicht sofort sein – eine Weile pack´ ich das schon noch - aber so in den nächsten fünf bis zehn Jahren tät´ ich dann doch ganz gern mal abtreten. Ich weiß: das kostet einen ganzen Haufen Geld, um für würdigen Ersatz zu sorgen. Und das trägt ja bekanntlich keiner sackweise mit sich herum. Aber unter uns: Wo viele kleine Pfeifen an vielen kleinen Orten viele kleine gute Werke tun, da entsteht was ganz Großartiges! Ich weiß, wovon ich red´ – glauben´s mir!

Ihr könnt´s eigentlich gleich damit anfangen: immer am ersten Wochenende im Monat geht die gesammelte Kollekte in den Sonntagsgottesdiensten auf mein „Orgelkonto“! Ich freu´ mich wirklich über jeden Euro, den ihr für meine Nachfolgerin auf die Seite legt´s!

Außerdem gibt es unter der Empore am Nordportal der Pfarrkirche einen Opferstock, der speziell für "mich" bestimmt ist!

Näheres über meinen „Gesundheitszustand“ weiß übrigens der Organist: einfach fragen trauen! Der freut sich, wenn sich was rührt und sich die Leut´ informieren! Oder Sie lesen die Informationen am südlichen Emporenaufgang: dort finden Sie auch Fotos, die meinen Zustand dokumentieren.

Vergelt´s Gott für alle Unterstützung und für Ihr Wohlwollen– wir hören uns!

SOLI DEO GLORIA

Warum eigentlich gleich eine neue Orgel? Die alte geht doch noch...

Ja, das stimmt: Unsere Nenninger-Orgel mit 50 Jahren hat eigentlich noch überhaupt kein für Orgeln typisches Alter erreicht. Es gibt Instrumente, die 300 Jahre und älter sind und immer noch einwandfrei funktionieren.

Unsere Orgel in St. Nikolaus geht wirklich noch, aber es ist an der Zeit, sich ernsthaft mit ihrer Zukunft auseinanderzusetzen. Da die Grundsubstanz - vergleichbar mit der bei einem alten Haus - aber nicht mehr solide ist und es schlichtweg zu viele Baustellen gibt, macht der Erhalt finanziell kaum Sinn. Die Defizite sind einfach zu groß, und jeder investierte Euro in eine Renovierung einzelner Orgelteile wäre "Flickschusterei". Deswegen wollen wir vorsichtig und mit Bedacht ansparen, und die Gemeinde nicht gleich mit dem nächsten "Millionenprojekt" in St. Nikolaus konfrontieren! Es eilt nicht, Gott sei Dank! Denn unsere Orgel geht noch: sie tut jedes Wochenende aufs Neue ihren wichtigen Dienst in der Liturgie. Und trotzdem pfeift der Orgelwind aus den wachsenden Löchern im Balg, und manche Taste quietscht von Sonntag zu Sonntag lauter. Der "Verfall" ist beim Orgelspielen von Jahr zu Jahr deutlicher zu bemerken, auch wenn in regelmäßigen Abständen der Orgelbauer die notwendigen Stimm- und Wartungsarbeiten ausführt.

Unsere Aktionen für die "alte Dame"

Viele kreative Sänger und Musiker aus der Marktgemeinde haben sich bereits engagiert und auf Spendenbasis Konzerte und Aufführungen zugunsten der neuen Orgel veranstaltet.

So musizierten z.B. das Holzbläserensemble "Vollholz", der Chor "ArtCapella", das Gesangsensemble "Solavoce", der Kirchen- und Kinderchor und viele andere Gruppen und Einzelpersonen unentgeltlich für unser Orgelprojekt. Vielen Dank für diese außergewöhnliche Initiative.

Beim letzten Konzert von "solavoce" unter der Leitung von Manfred Böhm sowie Peter Braun (Sopransaxophon) und Thomas Walser (Orgel) kamen 500 € zusammen. Vergelts Gott für alle Mühe und Arbeit, und für Ihre Spende!

An den Adventssonntagen 2021 starten verschiedene Gruppen aus unserer Pfarrei einen Verkauf von selbstgemachten Marmeladen, Plätzchen, Strickwaren usw. Immer nach den Gottesdiensten erwartet Sie auf dem Kirchplatz ein reichhaltiges Angebot. Alle Einnahmen gehen auf unser Orgelkonto. Danke an alle, die gebacken, gestrickt, gekocht und verkauft haben!

Ein Teil des Erlöses aus dem letzten Pfarrfest floss ebenfalls auf das Orgelkonto. Auch dafür sagen wir allen Helferinnen und Helfern Dankeschön!

Immer wieder melden sich großzügige Spenderinnen und Spender und geben ihren Teil, auch dafür sei allen von Herzen gedankt!

Bei den "Silbersonntagen", jeweils am 1. Sonntag des Monats geht die gesammelte Kollekte auf unser Orgelkonto und bleibt somit ganz in unserer Pfarrei. Tatsächlich ist an diesen Sonntagen eine deutlich "stillere" Kollekte zu bemerken, in der mehr Papier raschelt als Münzen klimpern... Vergelt´s Gott allen, die für unser Projekt den Geldbeutel besonders weit öffnen! Wir freuen uns über jede Spende, egal ob groß oder klein!

Eine fleißige Frau aus der Pfarrei nähte in der Adventszeit wunderschöne Stoffbeutel und -taschen, die zusammen mit anderen handgefertigten Produkten zugunsten der Orgel verkauft wurden!

Am Aufgang zur Empore können Sie seit einigen Wochen auch Selbstgemachtes (z.B. Marmelade) und sog. "Orgeltaler" zugunsten der Orgel erwerben. Sie geben dafür einfach das in der Orgelopferstock, was Sie gern bereit sind zu geben! Ein großes Dankeschön an die unermüdlichen Marmeladenkocher und Keksebäcker. Das Süße geht weg wie "warme Semmeln"!

Jeder kleine Beitrag hat seinen Wert! Wir danken allen, die mithelfen, dass sich das Orgelprojekt weiter entwickelt!

Thomas Walser (Stand: 01.11.2021)