St. Wolfgang zu Grafenaschau

Kirche mit gläsernem Kronleuchter

Die kleine Filialkirche St. Wolfgang geht auf eine private Stiftung im Jahr 1517 zurück. Eine volkstümliche Votivmalerei mit erklärendem Text gleich neben dem Eingang schildern Begebenheiten im Gründungsjahr.

1710 wurde dieser Bau nach Westen verlängert und mit einem Giebelreiter über der Westfassade versehen. Die gotischen Spitzbogenfenster und das tief herabgezogene Stichkappengewölbe im Inneren hat man erhalten.

Der Altaraufbau entstand um 1660/80 und zeigt den Kirchenpatron St. Wolfgang. Seitlich davon stehen der hl. Florian und der hl. Stephanus.

Tabernakel, Kanontafeln und die Altarleuchter sind aufwendige, versilberte Metallarbeiten aus dem Spätklassizismus. Die beiden Gemälde mit den hll. Petrus und Paulus links des Altars dienten wohl ursprünglich als Altaraufsätze. Die Schnitzfigur der Maria Immaculata steht dazwischen.

Das älteste Ausstattungsstück ist die spätgotische Holzskulptur des hl. Wolfgang mit Kirchenmodell an der Südwand.

Der originelle Glaslüster erinnert an die 1731 gegründete Glashütte, deren Betrieb 1890 eingestellt wurde. Interessierten empfehlen wir den neu angelegten Glashüttenweg.

 

Fuchslochkapelle