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Corona-Kollekte: Solidarisch mit bedürftigen Menschen in aller Welt

Das Bistum Augsburg unterstützt den Aufruf der deutschen Bischöfe zum „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität“ am 6. September. Bischof Dr. Bertram Meier lädt die Gläubigen im Bistum dazu ein, sich solidarisch mit den Menschen in aller Welt zu zeigen. Die Kollekten in den Sonntagsgottesdiensten kommen weltkirchlichen Projekten in Lateinamerika, Afrika, Asien und Südosteuropa zugute.

Das Statement von Bischof Dr. Bertram Meier zum „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität“ im Wortlaut:

„Am kommenden Sonntag weiten wir bewusst den Blick auf die Situation der Menschen in aller Welt: Wir begehen den weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität. Ich lade Sie alle dazu ein, die Wirklichkeit unserer Schwestern und Brüder in anderen Ländern wahrzunehmen. Informationen darüber stehen uns täglich in großer Fülle zur Verfügung. Es geht darum, sich von diesen Nachrichten wirklich anrühren zu lassen – nicht, um von unseren eigenen Herausforderungen auszuweichen, sondern diese in einen größeren Kontext zu stellen.

Vieles, was wir hören, kann uns erschüttern – die gesundheitliche Versorgungs­situation in anderen Ländern, der Ausfall von Verdienstmöglichkeiten, gerade der Armen, eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation, aber auch der Menschenrechtslage, grassierender Hunger, eine Zunahme des Menschenhandels, Rückschritte gegenüber den Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte … Das Schicksal der Menschen darf uns nicht kalt lassen.

Unsere kirchlichen Hilfswerke und Ordensgemeinschaften arbeiten schon seit langem mit starken Projektpartnern vor Ort zusammen. So können sie uns nicht nur über die konkrete Situation berichten. Die Hilfswerke bieten auch die besten Voraussetzungen dafür, dass die Spendengelder auch bei den Notleidenden in den betreffenden Ländern, unseren „fernen Nächsten“ ankommen. Allerdings fehlen gerade in dieser Situation die Kollekten und Sammlungen der letzten Monate. Das Bistum Augsburg hat sich von Anfang der Corona-Krise an auch in anderen Ländern engagiert, durch die Unterstützung der Partner in der Weltkirche. Mehr als 500.000 Euro konnten so schon überwiesen werden.

Der kommende Sonntag ist eine Chance, bewusst den Blick auf die Situation der Menschen in anderen Ländern zu richten, diese Not ins Licht Gottes zu heben und ins Gebet zu nehmen, zudem sich solidarisch mit unseren Mitmenschen in aller Welt zeigen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, machen Sie mit!“

Die Abteilung Weltkirche konnte aus den zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln inzwischen 61 Projekte von Indien bis Peru unterstützen. Anton Stegmair, Bischöflicher Beauftragter für weltkirchliche Aufgaben, geht davon aus, auch in naher Zukunft Mittel für die Corona-Nothilfe zur Verfügung stellen zu können. „Es erreichen uns immer noch Anträge, die beispielsweise um Lebensmittelhilfen oder auch Hygieneartikel nachfragen.“ Bei genauerer Betrachtung des Infektionsgeschehens weltweit werden besonders die ärmeren Regionen dauerhafter Hilfe bedürfen. 

Mehr Informationen und Materialien zur Corona-Kollekte gibt es auf der Aktionshomepage: https://weltkirche.katholisch.de/corona-kollekte

Ein erster Bericht über Reaktionen von Projektpartnern, die zu Beginn der Pandemie aus Mitteln des Bischöflichen Hilfsfonds „Stephana“ gefördert wurden:

https://bistum-augsburg.de/Nachrichten/Soforthilfe-kommt-bei-Projektpartnern-an_id_221433

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